Karl Zwicker – Grunewaldsee

Karl Zwicker, Farbradierung

Motiv unbekannt

Herstelllungsdatum unbekannt

Druck: Verzeichnisnummer 18605, Wilhelm Lindner, Berlin N 58, Greifenhagener Straße 13

Die

  • „Graphische Kunstanstalt“

wurde 1888 von Wilhelm Lindner gegründet. Ab 1935 firmierte sie, bis zum Tod des Sohnes Gustav im Jahr 1959, als

  • „Kupferdruckerei & Kunstverlag Wilhelm Lindner“.

1976 wurde der Betrieb vom Staatlichen Kunsthandel gekauft und in

  • „Kupferdruckerei Berlin“

umbenannt.
Quelle: Olaf Schwarzenbach, ForelleGrau, 2015

Rhodenwald & Söhne Chronograph Acapulco

Habe ich ebenfalls schon seit 2010:

  • Rhodenwald & SöhneAcapulco / Alarm-Chronograph
  • Miyota OS 80 (es ist absolut kein Ticken zu hören)
  • Gehäuse Edelstahl 316 L
  • Mineralglas
  • 5 ATM
  • 40 mm / 11 mm
  • Sogar mit Alarm (geht aber leider nicht)
  • Auslieferung in einer hübschen Klavierlackholzbox
  • Nummer 011 von 999

Hübsch, aber etwas schwer abzulesen.

30 Tage Laufzeittestvergleich mit PTB Atomuhr 12.05.2018 – 12.06.2018:

+ 5 Sekunden
Das ist sehr gut, die Herstellerspezifikation liegt bei -20 bis +20 Sekunden/Monat.

 

 

PS. Bitte die Staubkörner zu entschuldigen. 😉

 

 

 

OSCO „Wallstreet“

OSCO „Wallstreet“ – Sondermodell Nummer 06192001

  • Quarzwerk (welches? Citizen, wie OSCO Workline?)
  • 5 BAR
  • Mineralglas
  • Zifferblatt mit Sonnenschliff
  • Zeiger und Index nachleuchtend
  • 44 mm / 10 mm
  • ca. 120 Gramm

Unter der Bezeichnung „Wallstreet“ gibt es auch noch einen hübschen Chronographen: „Wallstreet Chrono – Sondermodell Nummer 06193002″

Befindet sich auf dem Postweg, freu mich d’rauf, mal schau’n…… – Kam heute an:

Wunderschön 🙂  nur das Band ist etwas scharkantig und nicht so angenehm glatt wie etwa bei der SONGDU 9223.

30 Tage Laufzeittestvergleich mit PTB Atomuhr 14.05.2018 – 14.06.2018:

+ 15 Sekunden

 

Die nachleuchtenden Zeiger und Indexe der OSCO im Vergleich zu Trigalight:


Links und rechts: 2x Trigaligt + nachleuchtende Ziffern (Swiss Combat Forces: Observer), Mitte: OSCO Wallstreet nur nachleuchtend.

Nach rund 45 Minuten: Selbstverständlich ist Trigalight überlegen, aber ich bin mit dem Nachleuchten der OSCO völlig zufrieden – und, mehr als „Nachleuchten“ wird vom Hersteller der OSCO ja auch nicht versprochen. Die Ziffern der Observer leuchten außerdem auch nicht mehr.

 

 

 

 

 

 

SONGDU Chronograph 9223

SONGDU SD-9223-BDSB, laut Aufkleber auf der Rückseite SONGDU D-9223MA.

  • SONGDU WatchHome aus China, Guangdong, Shenzhen
  • Japanisches Quarzwerk (welches?),
    bzw. vermutlich wohl SUNON PE903 bei meiner Version mit der senkrechten Totalisatorenanordnung und dem Datum bei 3-Uhr und PE902 bei der Version mit der waagerechten Totalisatorenanordnung und das Datum bei 4-Uhr. (SUNON PE90-Serie)
  • Mineralglas
  • 3 ATM
  • 40 mm / 10 mm
  • ca. 150 Gramm
  • gekauft für 19,99 € am 25. April 2018 in schwarz und danach noch in weiß für 15,99 €

Das Armband kürzen konnte ich mit dem beigefügten Werkzeug selbst, angenehm glattes Stahlband ohne scharfe Kanten, welches gut schließt und hält. Uhr liegt gut an Handgelenk, tagsüber gut ablesbar. Glas ist von der Seite betrachtet ganz leicht gewölbt, wodurch einen leichter Lupeneffekt entsteht, ist gewöhnungsbedürftig, sieht aber irgendwie gut aus. Leuchtzeiger im Dunkeln leider unbrauchbar, ist also nur eine Uhr für den Tag. Chrono läuft, brauche ich aber nicht. Das ticken der Uhr ist vernehmbar. Sekundenzeiger steht in der Pause genau über den Indexen. Tachymeter ist hinterlegt oder gedruckt und je nach Licheinfall gut oder kaum zu erkennen.

Uhr ist prima, nur anständig nachtleuchtende Zeiger und Indexe wären gut,… aber gut,…  für 19,99 € 😉 kann ich nicht meckern und so freue ich mich über die Uhr.

PS. Habe mir nach einer Woche für 15,99 € noch eine mit weißem Ziffernblatt bestellt (SONGDU SD-9223-WDSB).

  • 30 Tage Laufzeittestvergleich mit PTB Atomuhr 17.05.2018 – 17.06.2018:
  • Uhr 1 schwarz + 37 Sekunden
  • Uhr 2 weiß + 32 Sekunden
  • Falls es tatsächlch ein SUNON PE903 Werk ist, so läge die Spezifikation bei +/- 30 Sekunden/Monat.

 

Und hier jetzt noch die Version in weiß SONGDU SD-9223-WDSB:

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KRÄWINKLERBRÜCKE: STAHLWERK CARL URBACH & Co.

Ein altes Foto wie aus einer Modelleisenbahnlandschaft, musste ich einfach kaufen:

Kräwinklerbrücke ist ein Ortsteil der Stadt Remscheid in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Er liegt am Ufer der Wuppertalsperre an der Grenze zu den Städten Radevormwald und Hückeswagen. Namensgebend für die Ortschaft war eine historische Steinbrücke über den Fluss Wupper, die heute unterhalb der Wasserlinie der Talsperre liegt. Der Ort besaß einen Bahnhof an der Wuppertalbahn, die von Radevormwald nach Wuppertal führte, sowie ein Postamt, ein 1899 errichtetes Elektrizitätswerk und das 1880 gegründete Stahlwerk Urbach & Co. Mit dem Bau der Wuppertalsperre fielen bis 1975 große Teile der Ortschaft wüst. Das ursprüngliche Kräwinklerbrücke erstreckte sich auf beide Seiten der Wupper, sowohl auf Remscheider als auch auf Radevormwalder Stadtgebiet. Von dem auf Radevormwalder Stadtgebiet liegenden Teil ist heute nichts mehr erhalten, von dem Remscheider Teil nur die Randbebauung auf höherer Lage. Der Bahnhof, die Trasse der Bahnstrecke, das Stahlwerk, die Kapelle sowie zahlreiche Verbindungsstraßen wurden größtenteils abgetragen und überflutet.

Die Aufnahme oben wurde vom Bahnhof Kräwinklerbrücke aus aufgenommen. Zwei andere Perspektiven finden sich hier, bzw. hier, hier und hier.

Yep: Und hier gibt es tatsächlich eine Adaption in den Modellbau:

Foto: ebay 21.02.2018 für insgesamt 3,40 €

Hans Zank: Gatower See – Sechserbrücke bei Pichelswerder

Die Maler Willi Gericke (1895 – 1970) und Hans Zank (1889 – 1967) gehörten zu den bedeutensten Künstlern aus Spandau. Sie lebten und arbeiteten bis zur Zerstörung ihres Ateliers und ihrer Wohnung bei einem großen Bombenangriff in der Nacht vom 15. zum 16. Dezember 1943 in der Spandau Altstadt, Charlottenstraße 17 Ecke Potsdamer Straße (heute Carl-Schurz-Straße). Vorher hatten sie seit 1919 ein gemeinsames Atelier an der Ruhlebener Straße (Freiheit 3 ?). Nach Kriegsende ziehen sie 1945 nach Falkensee in ein großes Wohnhaus in der Haydenallee 15.

Die Galerie „pro Art“ in Verden an der Aller erwarb 1981 den Gesamtnachlaß von etwa 1 700 Werken, das vorher im desolaten Zustand in DDR-Archiven vermoderte, erstelle ein Werkverzeichnis, restaurierte, rahmte, verkaufte die Bilder und brachte ein Buch über die Künstler heraus.

Das Werkverzeichnis der beiden Künstler, die gemeinsam lebten und arbeiteten, enthält 1.801 Bilder. Aber vermutlich sind es mehr, wie dieses Bild hier zeigt.

Über den Werdegang des Bildes ist mir leider nur sehr wenig bekannt. Vor einigen Jahren kaufte es ein Bürger aus Wustermark, welches westlich von Falkensee liegt, auf einem Flohmarkt. Nun ging es als Weihnachtsgeschenk über ebay an mich. Aber ich vermute, dass es nicht aus dem Nachlaß stammt, denn dann wäre es vermutlich mit dem Wappenstempel der Galerie und mit einer Werksnummer versehen.

Das Werkverzeichnis enthält 4x das Motiv: „Gatower See – Sechserbrücke bei Pichelswerder„. Dieses Bild ist nicht dabei, jedoch diente vermutlich die Bleistiftzeichnung mit dem späteren Werkverzeichnis 1.585 als Vorlage.

Aus dem Werksverzeichniss:

   

Sonstiges:

10.06.1995 Berliner Zeitung Zitadelle zeigt jetzt Werke der beiden Spät-Impressionisten / Spandau aus allen Blickwinkeln / Leben und Tod in Falkensee Zank und Gericke – eine erfolgreiche Malsymbiose
2016 Stadtjournale Spandau „Lithographien aus Spandau“ und
Falkensee „Ein Schatz im Falkenseer Museum
Museum-Galerie Falkensee

 

 

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