Royal Louise und Gorch Fock

Beim Kauf eines Fotos der Royal Louise aus dem Nachlass eines Besatzungsmitglieds des Linienschiffs Schleswig-Holstein, fiel mir noch eine sehr schöne Aufnahme der früheren Gorch Fock (Schiffswebseite / Wikipedia)  in die Hände:

Die Aufnahme (Verzeichnisnummer 06744) enstand in Kiel, vermutlich 1935, oder zur Kieler Woche im August 1936. Im Hintergrund der Leichte Kreuzer Königsberg und das Panzerschiff Admiral Scheer.

Karl Zwicker – Grunewaldsee

Karl Zwicker, Farbradierung

Motiv unbekannt

Herstelllungsdatum unbekannt

Druck: Verzeichnisnummer 18605, Wilhelm Lindner, Berlin N 58, Greifenhagener Straße 13

Die

  • „Graphische Kunstanstalt“

wurde 1888 von Wilhelm Lindner gegründet. Ab 1935 firmierte sie, bis zum Tod des Sohnes Gustav im Jahr 1959, als

  • „Kupferdruckerei & Kunstverlag Wilhelm Lindner“.

1976 wurde der Betrieb vom Staatlichen Kunsthandel gekauft und in

  • „Kupferdruckerei Berlin“

umbenannt.
Quelle: Olaf Schwarzenbach, ForelleGrau, 2015

KRÄWINKLERBRÜCKE: STAHLWERK CARL URBACH & Co.

Ein altes Foto wie aus einer Modelleisenbahnlandschaft, musste ich einfach kaufen:

Kräwinklerbrücke ist ein Ortsteil der Stadt Remscheid in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Er liegt am Ufer der Wuppertalsperre an der Grenze zu den Städten Radevormwald und Hückeswagen. Namensgebend für die Ortschaft war eine historische Steinbrücke über den Fluss Wupper, die heute unterhalb der Wasserlinie der Talsperre liegt. Der Ort besaß einen Bahnhof an der Wuppertalbahn, die von Radevormwald nach Wuppertal führte, sowie ein Postamt, ein 1899 errichtetes Elektrizitätswerk und das 1880 gegründete Stahlwerk Urbach & Co. Mit dem Bau der Wuppertalsperre fielen bis 1975 große Teile der Ortschaft wüst. Das ursprüngliche Kräwinklerbrücke erstreckte sich auf beide Seiten der Wupper, sowohl auf Remscheider als auch auf Radevormwalder Stadtgebiet. Von dem auf Radevormwalder Stadtgebiet liegenden Teil ist heute nichts mehr erhalten, von dem Remscheider Teil nur die Randbebauung auf höherer Lage. Der Bahnhof, die Trasse der Bahnstrecke, das Stahlwerk, die Kapelle sowie zahlreiche Verbindungsstraßen wurden größtenteils abgetragen und überflutet.

Die Aufnahme oben wurde vom Bahnhof Kräwinklerbrücke aus aufgenommen. Zwei andere Perspektiven finden sich hier, bzw. hier, hier und hier.

Yep: Und hier gibt es tatsächlich eine Adaption in den Modellbau:

Foto: ebay 21.02.2018 für insgesamt 3,40 €

Hans Zank: Gatower See – Sechserbrücke bei Pichelswerder

Die Maler Willi Gericke (1895 – 1970) und Hans Zank (1889 – 1967) gehörten zu den bedeutensten Künstlern aus Spandau. Sie lebten und arbeiteten bis zur Zerstörung ihres Ateliers und ihrer Wohnung bei einem großen Bombenangriff in der Nacht vom 15. zum 16. Dezember 1943 in der Spandau Altstadt, Charlottenstraße 17 Ecke Potsdamer Straße (heute Carl-Schurz-Straße). Vorher hatten sie seit 1919 ein gemeinsames Atelier an der Ruhlebener Straße (Freiheit 3 ?). Nach Kriegsende ziehen sie 1945 nach Falkensee in ein großes Wohnhaus in der Haydenallee 15.

Die Galerie „pro Art“ in Verden an der Aller erwarb 1981 den Gesamtnachlaß von etwa 1 700 Werken, das vorher im desolaten Zustand in DDR-Archiven vermoderte, erstelle ein Werkverzeichnis, restaurierte, rahmte, verkaufte die Bilder und brachte ein Buch über die Künstler heraus.

Das Werkverzeichnis der beiden Künstler, die gemeinsam lebten und arbeiteten, enthält 1.801 Bilder. Aber vermutlich sind es mehr, wie dieses Bild hier zeigt.

Über den Werdegang des Bildes ist mir leider nur sehr wenig bekannt. Vor einigen Jahren kaufte es ein Bürger aus Wustermark, welches westlich von Falkensee liegt, auf einem Flohmarkt. Nun ging es als Weihnachtsgeschenk über ebay an mich. Aber ich vermute, dass es nicht aus dem Nachlaß stammt, denn dann wäre es vermutlich mit dem Wappenstempel der Galerie und mit einer Werksnummer versehen.

Das Werkverzeichnis enthält 4x das Motiv: „Gatower See – Sechserbrücke bei Pichelswerder„. Dieses Bild ist nicht dabei, jedoch diente vermutlich die Bleistiftzeichnung mit dem späteren Werkverzeichnis 1.585 als Vorlage.

Aus dem Werksverzeichniss:

   

Sonstiges:

10.06.1995 Berliner Zeitung Zitadelle zeigt jetzt Werke der beiden Spät-Impressionisten / Spandau aus allen Blickwinkeln / Leben und Tod in Falkensee Zank und Gericke – eine erfolgreiche Malsymbiose
2016 Stadtjournale Spandau „Lithographien aus Spandau“ und
Falkensee „Ein Schatz im Falkenseer Museum
Museum-Galerie Falkensee

 

 

ALAN im neuen Gewand

Seit Ende Januar 2016 sind Timmy und ich jetzt mit ALAN 2016 unterwegs. Inzwischen hat ALAN einen Nachfolger, leider nicht mehr in silber – und so wird „mein“ ALAN wohl mehr oder weniger nur Teil einer Zwei-Jahres-Serie bleiben. – Mir soll es recht sein.

Sein Nachfolger ALAN 2018 hat nicht nur eine andere Farbe, jetzt „Quarz“, sondern auch eine Reihe anderer Komponenten. So unter anderem nicht mehr die Reifen „Schwalbe Spicer„, sondern jetzt die Ballonreifen „Schwalbe Big Ben„. Der Big Ben ist der „Bruder“, sprich ein Ableger des „Schwalbe Big Apple„.

Ich wusste bisher gar nicht, was Ballonreifen sind. Schwalbe verspricht für den „Big Apple“:

Mit dem Big Apple begann vor über zehn Jahren der Trend zum Balloonbike: komfortables Radfahren ganz ohne aufwändige Technik! Das Luftpolster der Reifen wird als natürliche Federung genutzt. Mit ca. 2 Bar rollt ein Balloonbike wunderbar leicht und mit voller Federungswirkung.

Seit gestern kann ich bestätigen, dass dies zutrifft, jedenfalls im Vergleich mit dem Spicer.

Bei meinen neuen Rad flog nämlich wegen dem harten Fahrkomfort zunächst der Sattel weg, da half auch nicht das es sich um einen „Winora Urban Retro„-Sattel handelte. Inzwischen bin ich sogar drei Sattel weiter. Dann ersetzte ich die starre Sattelstütze durch eine Fuxon Federsattelstütze SP 380. Aber auch das halb nicht so richtig, zumal diese Sattelstütze etwas eigenwillig selbst entscheidet, wann und wie sie federd. Aber gut.

Vorgestern traf mein Hinterrad dann auf einen Nagel und „puff“ – raus war die Luft. Ein Unglück, aber damit ergab sich die Chance, Spicer durch Big Apple zu ersetzen. Und das hat sich richtig gelohnt, wo ich vorher auf  Waldwegen Unebenheiten und Zuckersandstellen umfahren musste, fahre ich jetzt einfach weiter. Und, es funktioniert prima. Für meine Zwecke liegen zwischen dem eher reinen Straßenreifen Spicer und dem Ballonreifen Big Apple somit Welten.

Ansonsten sind wir beide mit ALAN glücklich und freuen und auf die nächsten Kilometer.

 

 

 

Die Speed-Yacht

Beim Kauf von zwei Bildern aus der Sammlungsauflösung von Tony Zech, der MS Berlin und dem Eisbrecher Stettin, erhielt ich freundlicherweise noch ein drittes Bild gratis dazu: Die

SEABOURN LEGEND„.

Sie passt zwar nicht in meine Sammlung, aber zum „Ablegen in der Dunkelheit“ ist die Aufnahme doch zu schön. Hier ist sie also. Das Besondere an dem Schiff ist, dass es 1997 die Hauptrolle in dem Film Speed 2 – Cruise Control spielte. In weiteren Hauptrollen: Sandra Bullock, Jason Patric und Willem Dafoe.

Am Ende schrammt das Schiff in einer aufregenden Filmszene an der Bordwand des (fiktiven?) Tankers „EINDHOVEN LION“ entlang, um schließlich in eine Hafenanlage zu rasen und dort mit der Bugnase an die Glocke einer kleinen Kirche anzustupsen und so Halt zu finden.

Anzumerken ist noch, dass Annie Porter (Sandra Bullock) bedauerlicherweise nicht mehr ihren Bob aus Speed trägt, sondern eine Langhaarfrisur. Zum Trost dafür dies hier.

Heute fährt die „Seabourn Legend“ als „Star Legend“ bei der Reederei „Windstar Cruises„.

 

1943: Kriegs-Meisterschaft im 1500 Meter-Lauf im Olympiastadion

Die Aufnahme stammt von Max Schirner (* 1891 in Berlin; † 1952), einem Pionier der Sportfotografie in Deutschland. Schirner war Grünungsmoitglied des SC Charlottenburg. Sie zeigt den Vorlauf im 1.500 Meter-Lauf am ersten Tag der Deutschen Kriegs-Leichtathletik-Meisterschaften am 10. August 1943.

Ich weiß nicht, welche Läufer auf der Aufnahme abgebildet sind.

Aber Deutscher Meister 1943 im 1500 Meter-Lauf wurde schließlich Ludwig Warnemünde in 3:56,8 Minuten.

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