Petition – Knut gehört nicht ins Museum

Die Geschichte ist einfach zu traurig. Eine Beerdigung neben Thomas Dörflein? Ja um Himmels willen, warum denn eigentlich nicht? Und warum nicht auch auf dem Gelände des Berliner Zoos? Ich würde dies in diesem besonderen und einzigartigen Fall jedenfalls für würdig halten.

Für unwürdig halte ich es jedoch, das Fell von Knut in einem Museum auszustellen. Laut Berliner Zeitung vom 29.03.2011 sieht die Sache jedoch so aus:

Auch wenn das Museum noch nicht recht weiß, was mit Knut geschieht – im Zoo ist die Sache klar. „Wir haben uns entschieden“, sagte Sprecherin Claudia Bienek. Knut werde ans Museum gegeben, daran änderten auch Proteste nichts.

 

Wer das dennoch nicht möchte:

# 1705

10 Kommentare

  • Uwe Gerber

    Ansonsten ruft der Berliner Zoo anlässlich des Todes von Knut zu Spenden für das WWF-Arktisprogramms zum Schutz des Lebensraumes der Eisbären auf:
    http://www.zoo-berlin.de/zoo/tiere-wissenswertes/tier-news/news/article/pressemitteilung-spendenaufruf-zu-gunsten-des-wwf-arktisprogramms.html

  • Ellen Rohr

    bitte lasst dem toten Knut seine Ehre und nicht ausstopfen, damit ihn jeder
    antatschen kann

    Ellen Rohr

  • vorpagel

    last knut seine ruhe er soll so in errinerung bleiben wir er war er hat genug gelitten im zoo

  • Uwe Gerber

    Zoo Berlin, 01.04.2011:
    „…Für den Umgang mit dem Tierkörper gibt es rechtliche Rahmenbedingungen. Bei einem im Zoo lebenden Wildtier ist die EU-weit geltende Rechtslage so, dass der Tierkörper grundsätzlich gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu verwerten ist. Eine Ausnahme hiervon besteht beim Einsatz für wissenschaftliche Zwecke und zum Zwecke der sogenannten Taxidermie, mithin der Präparation, in hierfür zugelassenen Institutionen. Aufgrund unseres besonderen Forschungs- und Bildungsauftrags haben wir uns entschieden, auf Bitte des Museums für Naturkunde Berlin hin, diesem den Tierkörper von Knut zu geben. Diese Institution bietet wegen der dort vorhandenen herausragenden wissenschaftlichen Kompetenz, ihrer internationalen Bedeutung und des gesamtstaatlichen Interesses an ihren Forschungsarbeiten die größtmögliche Gewähr für einen würdevollen Umgang mit dem Tierkörper als Zeugnis der Evolution…“
    http://www.zoo-berlin.de/zoo/tiere-wissenswertes/tier-news/erklaerung-des-vorstandes-zum-vorlaeufigen-sektionsbericht-von-knut.html
    ===
    Tagesspiegel, 01.04.2011
    „…Das Fell des Bären ist ans Naturkundemuseum vergeben. Eine Dermoplastik – der Fachbegriff für „Ausstopfen“ – von Knut könne Teil einer späteren Ausstellung über den Klimawandel werden, sagt Museumsdirektor Ferdinand Damaschun…“
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/knut-war-nicht-zu-retten/4015582.html
    ===
    Ich finde, es passt in diesem besonderen Fall einfach nicht und ich bin wirklich sehr über die Leitung des Zoos und des Naturkundemuseums verwundert!

  • Gisela Iser

    Knutz gehört nicht ins Museum. Bitte laßt es nicht zu, daß er dort verstaubt.
    Oder will der Berliner Zoo selbst im Tod an Knut noch Geld verdienen. Er hat
    wahrlich genug eingebracht und es gab nicht eine Möglichkeit, bei diesen hohen
    Summen ihm ein richtiges Gehege zu bauen, sodaß er Ruhe vor den furchtbaren
    weiblichen Eisbären fand.

  • KnutFan

    Bitte oooooh bitte lasst den nicht dort hin führen, er wurde nicht geboren und gestorben nur das er in ein museum gehört und nacher dort verstaubt und in niemand mehr anstart er soll so beerdigt werden wie wir alle Menschen es auch müssen, stellt euch mal in einem museum vor wen ihr da drin wärt und man starten euch / ihnen an, was würden sie da sagen.
    Ich finde das alles eine katastrophe erlich ich dachte ihr mögt alle den Knut den wenn ja macht ihm bitte die ehre und tut das nicht.

  • KnutFan

    Wenn sie mir zustimmen wollen schreiben sie mir bitttte einfach unter,,shk@hotmail.ch„ bittttttttttte lasst ihn in frieden gehn, und wir werden in auch so nicht vergessen wie er uns auch nicht vergisst denkt an die schönen dinge wo er noch lebte und herum trampelte und jetzt soll er in einem Museum das leben weiter verbringen.
    Früher war er frei und jetzt speert ihr gegen seinen willen einfach ein in einem Museum glass Vatrine schämen sie sich alle die so etwas aus gedacht haben die Menschheit dürfen auch ein wort dazu sagen was mit Knut passiert.
    Ich würde vorschlagen man würde über die Menschen welt weit abstimmen :(……. 🙂 Knut oder der dörflein würde auch das gleiche sagen wenn er noch leben würde =(::::::: :(…… bitttttttttttttttttttttte lassssst sein frieden gehhhhhhhhhn jaaaaaaaaaaaaa.

    KnutFan aus der Schweiz/CH

  • Klug, S.

    Es ist eine Sauerei von diesem Zoo, dass die selbst nach Knuts Tod noch Geld mit ihm verdienen wollen. Der arme Kerl hat doch genug gelitten. Wie würde es den Besitzern vom Zoo wohl gefallen, wochenlang mit Menschen die sie nicht leiden mögen auf engstem Raum gepfercht zu werden? Knut soll wenigstens endlich nach seinem Tod in Ruhe gelassen werden. Die Geldgier der Menschen ist manchmal echt widerlich. Knut hat ein anständiges Grab verdient.

  • Uwe Gerber

    Aus der Berliner Zeitung vom 11.02.2013:
    Jetzt – zwei Jahre später – wird der Eisbär erstmals als Präparat gezeigt. Die Ausstellung läuft einen Monat,… Das Tier, das im März 2011 gestorben war, wird einen Monat lang im Berliner Museum für Naturkunde ausgestellt, kündigte Gesine Steiner, Sprecherin des Museums, am Montag an. Das Präparat besteht aus Knuts echtem Fell, das mit einem speziellen Verfahren behandelt und über einen Kunststoffkörper gezogen wurde. Der Eintritt ist kostenlos. Das weiße Fell des Eisbären sei jetzt sogar noch schöner als zu Lebzeiten, berichtete Steiner. Das Präparieren habe direkt nach Knuts Tod begonnen. „Das ist eine sehr aufwendige, langwierige Geschichte.“ Die Augen sind aus Glas. Anfassen darf man das Knut-Präparat aber nicht – es wird hinter einer Glasscheibe stehen….

    Ich empfinde dies leider weiterhin als geschmacklosem Umgang speziell eben mit diesem verstorbenen Bären und ich meine, dass sich die Verantwortlichen im Berliner Zoo und im Berliner Museum für Naturkunde dafür schämen sollten.

  • Uwe Gerber

    Ein interessanter Bericht von der Eröffnung der Fellzurschaustellung vom Sonnabend, 16. Februar 2013. Ich war nicht da – natürlich nicht – never ever !

    Knuti gibt Anlass zur Rentnerselbstvermarktung

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