Oh, wie ähnlich!

Schon schade, das es möglich ist, sich Alltagsdinge schützen zu lassen. Man muss sich das mal überlegen: Das Logo eines so profanen Dings wie eines Apfels, dazu sogar noch ohne einen realen Bezug zu den eigenen Produkten! Hintergrund ist hier wieder einmal (bei den Zahnärzten gab es solch ein Trallala auch schon mal) der Streit um den Apfel .

Dabei verfügt das Apfelkind-Logo über eine Kreativitätstiefe, wie sie das Apple-Logo nicht aufweisen kann, denn bei der Computerfirma es ist nur ein in einfachster Form abstrahierter angebissener und zusätzlich mit bunten Streifen versehener Apfel. Bei Apfelkind hingegen ist sogar ein Bezug zum Geschäftskonzept gegeben, nämlich Kinder und Äpfel. Aber was haben die Produkte von Apple mit Äpfeln zu tun? Und Apple ist auch nicht Name der Firmengründer, wodurch sich ein Belegungsrecht ableiten lassen könnte.

Eigentlich sollte, so meine ich, der „Apple Incorporated“ das „R“ für ihr Logo entzogen werden, denn im Gegensatz zu ihren Produkten hat das Logo keine schützenswerte Schöpfungstiefe. Hier wäre dies vielleicht etwas anderes.

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